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BlackBerry Storm 9500 Smartphone schwarz

  1. Michael Winkler
    27. Juli 2010, 21:36 | #1

    Das neue Blackberry (mit beschriebenem *obligatorischem* Update vom Dezember 08) ist voll gegen das iPhone aufgestellt, hat aber dazu noch den “Business”-Charakter. Es ist also deutlich sachlicher – zum Beispiel ist die Tipp- Bestätigung (“klick”) von vorneherein ausgeschaltet und muß erst aktiviert werden; auch gibt es keinen “Cover- Flow” oder ähnlichen Schnickschnack. Einen Shop zum Musik kaufen kann man bestenfalls nachrüsten.

    BUSINESS: Im Gegenzug verfügt das Storm jedoch über einige Business-Funktionen, die es in sich haben. z.B. über einen vollwertigen PIM, also eine Kontaktdatenbank, die direkt auf dem Storm editiert werden kann. Auf der (einblendbaren) Telefon- Tastatur lassen sich Kurzwahlen ablegen, die durch langes drücken ausgelöst werden. Als Kontaktsuche wird eine inkrementelle Volltextsuche benutzt, man findet also den “Maier, Karl” auch, wenn man nur “Karl” oder “aier” eingibt. SMSen werden übersichtlich in einer Art Chat-Protokoll organisiert. Wenn das Storm geschwenkt wird, schaltet die Tastatur auf eine gut benutzbare, vollwertige Quertz-Tastatur um – hochkant auf eine Kombination aus Handy- und Quertz-Tastatur, die aber auch gut funktioniert (besonders für große Finger).

    WLAN hat das Storm nicht – Software und Updates müssen also über das Mobilfunknetz gezogen werden. Zur Not funktioniert das Surfen recht gut (im Querformat, versteht sich). z.B. xing und GMX formatieren sich recht ordentlich – sind aber nicht wirklich ein Genuß, als Laptop- Ersatz funktioniert das Storm also nicht. Bestellt man sich die angebotene Docking-Station im Querformat dazu, so kann man die Anwendung “Uhr” in den Nachttisch-Modus versetzen und hat so einen sehr komfortablen und schicken Wecker, bei dem nur die Alarme klingeln und Anrufe auf “stumm” laufen. Praktisch, wer oft unterwegs ist und in Hotels übernachtet. Natürlich kann man das Storm dann auch als digitalen Bilderrahmen verwenden, z.B. beim Einsatz “vor Ort”. Das Headset ist sehr ordentlich und mit der Sprachwahl verdrahtet, sodaß man durch langes Drücken der Halstaste und ein gesprochenes “Wähle Maier Mobil” in sekundenschnelle den Herrn Maier auf seinem Handy erreicht. Da das Mikrofon des Headsets auf Halshöhe liegt, zeigt es im Auto ein paar Schwächen bei z.B. hohen Geschwindigkeiten. Mit meinem Mini ist es z.B. ab Tempo 160 nicht mehr möglich, in normaler Lautstärke zu sprechen. Mit der Klemme kann man zwar das Mikro näher an den Mund bringen; das hilft ein wenig – Brüllen ist trotzdem angesagt und man müßte sich das Mikro dann schon mit einer Hand vor den Mund halten. Nicht gerade optimal, aber ich denke, diese Schwäche haben alle Headsets, deren Mikrofon nicht auf Mundhöhe positioniert ist. Und außerdem hat ein Mini ja eine Bluetooth- Kopplung zur Freisprecheinrichtung.

    MULTIMEDIA: Das Storm kann Fotos darstellen, und “Wisch”- Gesten machen es sehr angenehm, Fotos anzuschauen. Die Kamera ist ordentlich, hat aber, je nach Tageslaune, einen Gelb- oder einen Blaustich; der automat. Weißabgleich scheint nicht richtig zu tun, und beim manuellen kann man zwischen Programmen wie “strahlend” und “leuchtend” wählen – und vermisst schmerzlich die selbstsprechenden “Glühbirne”- oder “Neonröhre”- Symbole anderer Kamera- Handys. Es können Videos abgespielt werden und zwar flüssig, der Ton scheppert ein wenig, ist sonst aber ordentlich und laut. Es läßt sich sogar ein youtube-Plugin installieren…

    CONNECTIVITY: Die Bluetooth- Koppelung (Headset, OBEX-Push) mit meinem Mini klappt wunderbar und flüssig, die Sprachqualität ist auch hier gut, jedoch ist aufgrund der mangelhaften Orginallautsprecher des Minis ein deutliches “Scheppern” zu hören – Mini-Fahrer wissen was ich meine. WLAN ist nicht vorhanden, Updates müssen also übers Mobilfunknetz gezogen, Software und Plugins über dieses installiert werden. Die USB-Verbindung ist schnell, sowohl der innere Speicher als auch die MicroSD-Card können (nach Freigabe) als USB-Festplatte angesprochen werden.

    SONSTIGES: Google Maps verbindet sich sauber mit dem eingebauten GPS-Empfänger und kombiniert bei freigeschalteter Selbstlokation GPS und GSM-Lokalisierung. Allerdings funktioniert die GSM- Lokalisierung nicht während eines Telefon-Gesprächs, und da diese der GPS-Lokalisierung vorgeschaltet ist, steht Google Maps während eines Telefonats. Außerdem scheint GSM nicht zu triangulieren, man findet sich also lediglich mit einer Genauigkeit von ca 2km… bis das GPS-Signal ankommt, was auch schon mal dauern kann. Es werden noch mehrere Tools, z.B. ein Navi-Programm fürs Auto, Flickr, facebook angeboten. Dieses habe ich aber nicht getestet, außerdem vermute ich, daß diese gebrandet sind (ich bin Vodafone-Kunde).

    ZUSATZ-KOSTEN: Zur Anschaffung kommen noch hinzu: eine Speicherkarte, eine Schutzhülle (der mitgelieferte Holster ist irgendwie… seltsam…), Schutzfolien und die Quer-Docking-Station. Außerdem sollte man sich einen Datentarif hinzubuchen, wegen der Plugins und Software-/Daten-Updates (Google Maps zieht z.B. schon mal schnell 2MB an Kartenmaterial). Hier gilt aber wieder “Geiz ist blöd” – denn “Flatrates” sind keine Flatrates, sondern Volumen-Tarife. Ich habe mir eine 1GB-”Flatrate” hinzugebucht für 6€ die ersten 3 Monate, dann 9€ / Monat.

    FAZIT: Das Storm ist ein Smartphone und kein reines Handy, und deshalb größer, etwas langsamer, etwas komplizierter, dafür aber auch mächtiger und umfangreicher in allem was es anbietet; wer “einfach nur telefonieren” will – Finger weg. Als mobile Kommunikationszentrale ist das Storm jedoch ideal – Telefonieren, SMS/E-Mail/icq, Web Kontaktmanagement, USB-Speicher … alles da und übersichtlich integriert. Und – RIM sei Dank – es ist kein iPhone- Abklatsch, sondern ein durchdachtes, selbstbewußtes Gerät, das sich sicher viele Millionen mal verkaufen wird.
    Rating: 4 / 5

  2. Silvio Berger
    27. Juli 2010, 22:51 | #2

    Meiner Meinung nach wurde das Storm viel zu Früh aus den Regalen entlassen. Zu groß waren teilweise die Probleme die man mit seinem Blackberry zu Beginn hatte. Jedoch hat sich das mittlerweile um einiges verbessert.

    Durch die neue Firmware (mittlerweile schon die 2te offizielle heraussen) wird das Arbeiten mit dem Gerät zur Freude und man ist froh nicht mit dem Hype um das Iphone mitlaufen zu müssen.

    Also weiter so! Es geht in die richtige Richtung und ich freue mich darauf!

    Qualitativ und funktionell hochwertiges Gerät….

    Rating: 5 / 5

  3. Christoph Till
    27. Juli 2010, 23:02 | #3

    Also mal ganz ehrlich: In der Fachpresse zertritt man das Ding doch zu unrecht. Ich hab das Teil jetzt, würde mich als Heavy User bezeichnen und muss sagen es begeistert mich. Nichts an diesem Telefon ist schwerfällig. Der Touchscreen ist nicht langsam. Auch gibt es keine langen Wartezeiten.

    Ich hab mit dem Blackberry Storm richtig gute Erfahrungen gemacht. Das Telefon liegt gut in der Hand und die Bedinung ist nach kurzer Eingewöhnungszeit echt gut zu gebrauchen. Bereits mitgeliefert werden zahlreiche Apps für Navigation(mit Sprache), Facebook, Youtube und Flickr.

    Auch die Interneteigenschaften vom Blackberry finde ich gut. Zwar hat es kein WLAN dafür aber HSDPA mit 7,2 MBit Downstream und 1,45 MBit Upstream. Dass die nur selten erreicht werden keine Frage, trotzdem ist das Surfen und downloaden wirklich gut gelöst.

    Die viel diskutierte virtuelle Tastatur ist auch besser als ihr Ruf. Tatsächlich und darin seh ich einen Vorteil gegenüber dem IPhone spüre ich hier wenigstens wenn ich was drücke. Außerdem seh ich es noch zusätzlich, da die Tasten die ich drücke aufleuchten.

    Die E-Mail Push Funktion ist wesentlich besser gelöst als bei Konkurrenzprodukten. Die E-Mails landen besser und schneller auf einem Blackberry. Zusätzlich ist auch das Schreiben sehr komfortabel.

    Von Geräteabstürzen von denen Berichtet wurde kann ich auch nichts sagen. Ich hatte bis jetzt noch keinen. Das Gerät läuft sehr stabil und hat auch keine Aussetzer.

    Fazit: Ich bin von diesem Gerät begeistert und rund um zufrieden damit.
    Rating: 5 / 5

  4. Thomas Uthe
    28. Juli 2010, 00:23 | #4

    Nach Aufspielen des neuesten Firmwareupdates und einer geringen Umgewöhnungszeit halte ich mein bisher bestes Gerät in den Händen!

    Da ich mich oft in einer lauten Umgebung befinde, kam das Iphone für mich nicht in Frage! Die maximale Lautstärke ist im Gegenteil zum Storm ein Witz!

    Für das Internet ist der Storm auch vollkommen ausreichend und das Aufspielen von Film- und Musikdateien erfolgt dank der mitgelieferten Software problemlos und in bester Qualität!

    Natürlich ist der Touchscreen etwas schwergängiger als beim Iphone, aber das soll im Zuge des nächsten Updates auch geändert werden!

    Messaging und E-Mail finde ich sehr ausgereift und die Bedienbarkeit des Displays stellt mich ebenso vor keine Probleme!

    Wollt mir erst das IPhone holen, bin jetzt heilfroh, dass ich es nicht getan habe und meiner Freundin von dem gesparten Geld auch noch ein Top-Handy kaufen konnte!

    Fazit: Spitzensmartphone mit Potential
    Rating: 5 / 5

  5. S. Krön
    28. Juli 2010, 02:57 | #5

    BlackBerry 9500 Storm schwarz Handy mit Branding Vodafone 1 GB

    Hatte den Storm eigentlich als Ergänzung zu meinem Nokia E71 eingeplant. Nachdem ich soviel gutes über BIS gelesen habe wollte ich mir das ganze selbst mal anschauen.

    Das Gerät selber ist eigentlich wirklich gut verarbeitet. Leider ist die Firmware für den Storm einfach nicht ausgereift. Selbst mit aktuellster Firmware läuft der Storm nur halbwegs befriedigend. Man kann viele Probleme mit dem sog. Akkupull ( Ziehen des Akku`s im Betrieb, und wieder einsetzen nach ein paar Minuten) wenigstens für einen gewissen Zeitraum lösen. In den einschlägigen BB Foren wird die Geschwindigkeit des Storm mit der neuen .113 Fw gelobt im Vergleich zu den alten Versionen.

    Das mag stimmen. Allerdings ist die Geschwindigkeit im Vergleich zum Iphone 3G oder dem E71 wirklich langsam.

    Der Browser hat Probleme mit dem darstellen von Html Seiten. D.h. Inhalte werden nicht richtig angezeigt oder werden verschoben.

    Der Akku hielt bei mir mit der ersten Ladung 8 Stunden!!! Die Akku Probleme sind aber bekannt und man rät zu extrem langen Ladezeiten am Ladegerät usw. alles in allem sehr unbefriedigend. Je nach Nutzung hält der Akku von Stunden bis hin zu guten 2 Tagen. Negativ für mich außerdem das sich der Storm bei schwachem Akku einfach selbstständig vom Netz abmeldet. Man hat als User dann keine Möglich als sich die nächste Steckdose zu suchen.

    Positiv finde ich die Möglichkeit der Today Themes (d.h. Termine werden auf dem Startschim angezeigt) und natürlich die Blackberry Maillösung ) schneller und besser komprimiert geht es wirklich nicht. Wobei ich es schade finde das RIM nicht die Möglichkeit von Profilen bietet, für das jeweilge Nutzungsverhalten. ( BB Jünger werden mich steinigen, aber ich würde mir wünschen definieren zu können das ich Mails von Uhrzeit bis Uhrzeit empfangen möchte. Ich kann bei RIM allerdings nur manuell die Datenfunktion deaktivieren.)

    Der Touchscreen ist wirklich gelungen, die Auflösung klasse. Der Tochscreen wird sozusagen durch Federn in der Luft gehalten erst durch Drücken des Screens wird dieser nach unter gedrückt und die Klick Funktion funktioniert. So wird das “Tastengefühl” erzeugt.

    Mein Fazit:

    Ich habe das Gerät zurückgeschickt weil das noch zu viel Stückwerk ist. Es tauchen immer wieder Bugs auf für die es z.B. bei Blackberryworld zu lösen gilt. Prinzipiell gefällt mir der Storm, aber knapp 400 € sind für diesen Stand der Technik einfach nicht angemessen. Sollte in Naher Zukunft eine neue Fw erscheinen die deutlich verbessert wurde werde ich mir das Gerät wohl noch einmal näher anschauen. Wer das BB Prinzip kennenlernen möchte sollte auf den Storm oder den Curve setzen.
    Rating: 3 / 5

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